«LiveTalk» im RLC Regent Lighting Center, Basel



Am Donnerstag, dem 24. September 2009, fand in Basel der 2. „LiveTalk" statt. Die Baukoma AG lud zusammen mit der Regent Beleuchtungskörper AG zum „LiveTalk" ins Regent Lighting Center in Basel ein. Dieses Gebäude erlangte in den letzten Jahren durch die transluzide Scobalit-Fassade eine nachhaltige Aufmerksamkeit. Am „Award für Marketing + Architektur" wurde das Gebäude als Kategoriensieger „Büro- und Geschäftshäuser" ausgezeichnet.
 

Gesprächsrunde und Moderation

Die Talk-Gäste Patrick Dreyfus, Stefan Gieseck, Felice Dittli und Architekt Dieter Staehelin liessen die Gäste an der Entstehungsgeschichte und Realisierung des Projektes hautnah teilhaben und überraschten mit spannenden Hintergrundinformationen. Moderiert wurde die Diskussion von Urs Bratschi, Geschäftsführer Baukoma AG und Veranstalter „LiveTalk" und «Award für Marketing + Architektur».

Einladung und Programm des 2. „LiveTalk" vom 24. September 2009

Medienmitteilung „Vom Lampenwald zur Lichtikone"


 

Eine eindrückliche Entstehungsgeschichte

Ein modernes Baumärchen

Die Verwandlung, welche das Regent-Gebäude durchmachte gleicht einem modernen Baumärchen. Ursprünglich plante die Bauherrschaft eine gebäudetechnische Sanierung, wobei insbesondere die Fenster ersetzt werden sollten. Mitinhaber Manuel Levy erzählte in einem Restaurant von diesen Plänen und der zufällig anwesende Architekt Dieter Staehelin nahm diese Absichten auf. Er rief kurzerhand bei Regent an und platzierte drei Hauptbotschaften:

1) Mit einem Umbau sollte ein nachhaltiger Mehrwert generiert werden können
2) Das Thema Licht sei ins Bewusstsein zu rücken
3) Der Showroom müsste deutlich aufgewertet werden

Diese Vorschläge lösten in der Bauherrschaft einen wichtigen Denkprozess aus, welcher durch die positiven Provokationen des Architekten unterstützt wurden.
 

Anziehungspunkt Laterne

Die Verwandlung des Gebäudes wurde durch Innenarchitekt Felice Dittli und Architekt Dieter Staehelin massgeblich mitgeprägt. Die Ausstellung wandelte sich vom überstellten Showroom mit Lampenwald und Marmorboden zum stimmungsvollen, architektonischen Erlebnis. Es geht in den neuen Räumen nicht mehr um Lampen, sondern um das Thema Licht und die Bedürfnisse, welche zuerst entdeckt werden müssen. Die Beratung steht heute im Zentrum und erst wenn klar ist, welche Ansprüche die Kundschaft hat, wird über die möglichen Lösungen gesprochen. So besteht die Kundschaft heute kaum mehr aus Privatpersonen, sondern aus Profis wie Architekten, Innenarchitekten, Designern, Ladenbauern usw. Dieser radikale Strategiewandel manifestierte sich auch mit dem neuen Regent Lighting Center und hatte eine enorme Imageaufwertung zur Folge.
 

Inspiration Meerschweinchenstall

Im Talk ging Moderator Urs Bratschi auch der Inspiration nach dem Baustoff der transluziden Fassade nach. Dabei kam Erstaunliches an den Tag. Dieter Staehelin erklärte, dass für ihn klar war, dass Licht das zentrale Thema sein musste – von aussen gegen innen und von innen gegen aussen. Ein zufälliger Blick in den Winterferien im Wallis auf einen Meerschweinchenstall brachte ihm die Idee. Auch hier wurde eine transluzide Hülle über einen Körper gestülpt. Das gleiche Prinzip wandte er dann für das neue Regent Lighting Center an.
 

Ausstellung und Eventplattform

Gemäss Stefan Gieseck, Bereichsleiter Verkauf Schweiz unterstützt das neue Regent-Gebäude stark den Verkaufserfolg. Die Kunden betreten den Raum und sind sofort im Thema Licht, völlig unaufdringlich aber enorm wirkungsvoll. Zudem profitieren Sie vom Gebäude als Kommunikationsverstärker und als Eventplattform. Regelmässig finden im RLC Anlässe statt und pro Jahr werden bis zu 10‘000 BesucherInnen empfangen.
 

Mut wurde belohnt

Es gehört zur gelebten Unternehmensphilosophie von Regent, dass auch Risiken eingegangen werden. Die Eigentümer bewiesen mit der Umsetzung dieses Objektes, dass sie mutige und innovative Unternehmer sind. Sowohl in Bezug auf das Konzept wie auch auf die Materialisierung konnten sie nicht einfach auf bewährte Beispiele zurück greifen, sondern bewiesen Pioniergeist. Dieser wurde nachhaltig belohnt, das Gebäude ist auch sieben Jahre nach der Eröffnung enorm populär.


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